Grundwissen zum Traden mit Rohöl

Alternative Energien werden in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Es ist also kein Wunder, dass sich auch der Fokus der Anleger mehr und mehr auf Investments in diesem Bereich verlagert. Doch Rohöl ist und bleibt trotz angestrebtem Wandel der weltweiten Klimapolitik das Rückgrat in der globalen Energieversorgung.

Nichts und niemand kann auf den so wichtigen Rohstoff verzichten. Grundsätzlich ist es immer problematisch, wenn ein bestimmter Rohstoff knapp wird und es zu Engpässen kommt. Beim Rohöl wird die Situation dann allerdings direkt fatal. Öl und Benzin wird für alle teurer und unzähligen Industrien würden lahmgelegt.

Rohöl hat daher eine ganz besondere Bedeutung unter allen Rohstoffen. Diese wird noch dadurch verstärkt, dass Öl eben nicht überall gefördert werden kann. Das Traden mit Rohöl kann daher sehr lohnenswert sein. Doch Anleger, die sich für ein Investment in Rohöl interessieren, sollten zu diesem Rohstoff zunächst ein paar grundlegende Dinge wissen.

Verschiedene Ölsorten

Es gibt unterschiedliche Rohöl-Sorten, die sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Daher gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten, wie die betreffenden Rohöl-Sorten verarbeitet werden können.

Für direkte Investments in Öl sind eigentlich nur zwei Sorten interessant: Die Sorte Light Sweet Crude, auch als West Texas Intermediate oder WTI bekannt und die Sorte Nordsee Brent Crude (auch Brent Crude Oil).

Häufig gibt es Preisdifferenzen zwischen diesen beiden Hauptsorten. Doch die Kursbewegungen sind meist identisch.

Maßeinheit beim Rohöl

Früher wurde Rohöl in Fässern transportiert. Die offizielle Maßeinheit orientiert sich auch heute noch daran. Die Maßeinheit „Barrel“ (Fass) entspricht 159 Litern Rohöl.

Basiswährung beim Rohöl

Wie alle Rohstoffe wird auch Rohöl grundsätzlich in US-Dollar abgerechnet. Eine allgemeingültige Basiswährung stellt sicher, dass die Produzenten vom Förderer über die Raffinerien bis hin zur gesamten Logistik einheitlich kalkulieren und vergleichen können.

Langfristige Preisentwicklung und Trading-Optionen

Noch in den 1970-er Jahren war man davon ausgegangen, dass die Ölreserven schwinden, die Nachfrage aber stetig steigen würde und damit auch der Ölpreis langfristig nur steigen könne.

Das hat sich aber rückblickend als Trugschluss herausgestellt. Heute weiß man, dass es weitaus mehr Ölreserven gibt als damals angenommen, sodass noch für Jahrzehnte nicht zu befürchten ist, dass die Ölreserven sich dem Ende neigen.

Betrachtet man die Rohölpreisentwicklung der letzten fünfundzwanzig Jahre zeigt sich, dass der Preis, sowohl nach oben als auch nach unten, immer wieder großen Schwankungen ausgesetzt ist. Das Traden mit Rohöl kann daher äußerst lukrativ sein.

Das Trading mit Rohöl ist nicht nur sehr vielfältig möglich, sondern auch recht einfach. Zur Auswahl stehen alle Arten von Derivaten, beginnend bei Futures und Optionen über CFDs und Optionsscheine bis hin zu Zertifikaten oder ETFs.



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