Gold – Von der Mine bis in die Fertigung –Teil 3

Bis reines Gold in der allgemein bekannten Form vorliegt, ist es ein weiter und komplizierter Weg. Schon der Abbau des Edelmetalls ist aufwendig und schwierig. Zwar prägt der Fund von Gold Nuggets bis heute die Vorstellung vieler, wenn es um Gold geht, doch bei dem mit Abstand größten Teil der weltweiten Goldvorkommen befindet sich das Edelmetall in metallischer Form in der Erdkruste. Es  muss daher nach dem Abbau zunächst aus dem Gestein extrahiert und aufbereitet werden.

Der Gold-Scheideprozess zur Erhöhung der Feinheit

Nach der Gewinnung von Industriegold erfolgt im nächsten Schritt der Gold-Scheideprozess. Industriegold hat eine Goldkonzentration von rund 80 Prozent. Im Industrie- oder auch Rohgold sind neben Gold noch weitere Edelmetalle wie Silber oder Kupfer enthalten.

Durch den Gold-Scheideprozess wird das Industriegold weiter verfeinert, sodass am Ende reines Gold mit einer Feinheit – je nach Verfahren – von mehr als 99 Prozent entsteht.

Zum Erhalt von Feingold wird zum einen Industriegold weiter verfeinert, aber auch Alt- und Recyclinggold genutzt. Die Feinheit des Goldes kann auf unterschiedliche Art erhöht werden. Insgesamt gibt es diverse Methoden zur Goldverfeinerung, die gängigsten Methoden sind jedoch das Miller-Verfahren, das Wohlwill-Verfahren und das Borax-Verfahren.

Das Miller-Verfahren

Das Miller-Verfahren ist die am häufigsten angewendete Methode zum Erhalt von Feingold. Mit diesem Verfahren lässt sich zwar nur Gold mit einem Feinheitsgehalt von 99,95 Prozent gewinnen, doch dafür ist das Miller-Verfahren vergleichsweise einfach und damit auch eine dementsprechend schnelle und kostengünstige Methode.

Beim Miller-Verfahren wird die Eigenschaft anderer enthaltener Basismetalle wie etwa Silber genutzt, die bei bestimmten Temperaturbedingungen unter Verwendung von Chlor eine feste Chlorverbindung eingehen. Auf diese Weise kann das Gold von den im Industriegold noch enthaltenen anderen Metallen getrennt und gereinigt werden.

Das Wohwill-Verfahren

Das Wohlwill-Verfahren ist eine weitaus aufwendigere und kostspieligere Methode der Feingoldgewinnung. Der Feinheitsgehalt des so gewonnenen Feingoldes liegt jedoch bei 99,99 Prozent.

Bei diesem Verfahren wird das Gold in einem Elektrolysebad von den anderen Metallen getrennt. Nach dem Prozess verbleiben alle unedlen Metalle im Anodenschlamm zurück und der so gewonnene Goldsand kann abgeschöpft, erneut geschmolzen und zum Beispiel zu Barren verarbeitet werden.

Das Borax-Verfahren

Bis reines Gold in der allgemein bekannten Form vorliegt, ist es ein weiter und komplizierter Weg. Schon der Abbau des Edelmetalls ist aufwendig und schwierig. Zwar prägt der Fund von Gold Nuggets bis heute die Vorstellung vieler, wenn es um Gold geht, doch bei dem mit Abstand größten Teil der weltweiten Goldvorkommen befindet sich das Edelmetall in metallischer Form in der Erdkruste. Es  muss daher nach dem Abbau zunächst aus dem Gestein extrahiert und aufbereitet werden.

Der Gold-Scheideprozess zur Erhöhung der Feinheit

Nach der Gewinnung von Industriegold erfolgt im nächsten Schritt der Gold-Scheideprozess. Industriegold hat eine Goldkonzentration von rund 80 Prozent. Im Industrie- oder auch Rohgold sind neben Gold noch weitere Edelmetalle wie Silber oder Kupfer enthalten.

Durch den Gold-Scheideprozess wird das Industriegold weiter verfeinert, sodass am Ende reines Gold mit einer Feinheit – je nach Verfahren – von mehr als 99 Prozent entsteht.

Zum Erhalt von Feingold wird zum einen Industriegold weiter verfeinert, aber auch Alt- und Recyclinggold genutzt. Die Feinheit des Goldes kann auf unterschiedliche Art erhöht werden. Insgesamt gibt es diverse Methoden zur Goldverfeinerung, die gängigsten Methoden sind jedoch das Miller-Verfahren, das Wohlwill-Verfahren und das Borax-Verfahren.

Das Miller-Verfahren

Das Miller-Verfahren ist die am häufigsten angewendete Methode zum Erhalt von Feingold. Mit diesem Verfahren lässt sich zwar nur Gold mit einem Feinheitsgehalt von 99,95 Prozent gewinnen, doch dafür ist das Miller-Verfahren vergleichsweise einfach und damit auch eine dementsprechend schnelle und kostengünstige Methode.

Beim Miller-Verfahren wird die Eigenschaft anderer enthaltener Basismetalle wie etwa Silber genutzt, die bei bestimmten Temperaturbedingungen unter Verwendung von Chlor eine feste Chlorverbindung eingehen. Auf diese Weise kann das Gold von den im Industriegold noch enthaltenen anderen Metallen getrennt und gereinigt werden.

Das Wohwill-Verfahren

Das Wohlwill-Verfahren ist eine weitaus aufwendigere und kostspieligere Methode der Feingoldgewinnung. Der Feinheitsgehalt des so gewonnenen Feingoldes liegt jedoch bei 99,99 Prozent.

Bei diesem Verfahren wird das Gold in einem Elektrolysebad von den anderen Metallen getrennt. Nach dem Prozess verbleiben alle unedlen Metalle im Anodenschlamm zurück und der so gewonnene Goldsand kann abgeschöpft, erneut geschmolzen und zum Beispiel zu Barren verarbeitet werden.

Das Borax-Verfahren

Das Borax-Verfahren ist eine umweltfreundlichere Methode als die beiden zuvor beschriebenen Methoden, da es geringere Quecksilber-Emissionen verursacht. Es hat zudem den Vorteil, dass dabei ein Feinheitsgehalt des Goldes bis zu 99,99 Prozent, aber je nach weiterer Verwendung auch eine geringer Feinheit erreicht werden kann. Bei diesem Verfahren wird das noch verunreinigte Gold unter Hinzufügung von Mineral Borax von anderen Metallen getrennt.



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