Osmium – der Geheimtipp unter den Edelmetallen

Zu den Edelmetallen zählen insgesamt acht verschiedene Metalle. Osmium ist eines davon. Viele mögen von diesem Metall kaum etwas gehört haben, denn im Vergleich zu gängigen Edelmetallen steht Osmium nicht unbedingt im Fokus der Investoren. Trotzdem ist das Edelmetall einen Blick wert, denn Osmium ist mit Abstand das seltenste unter den Edelmetallen und Experten sagen ihm in Bezug auf seine Wertentwicklung eine glänzende Zukunft voraus.

Was ist Osmium?

Osmium ist das seltenste aller Edelmetalle. Im Vergleich zu Gold ist es 1500-mal so selten. Es kann nicht künstlich hergestellt werden und ist im Periodensystem das Element 76. Osmium hat die höchste Wertdichte unter den Edelmetallen, was für die Aufbewahrung des kostbaren Metalls von großer Wichtigkeit ist.

Kristallines und reines Osmium

Osmium wird in seiner Rohform gefördert. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich dabei um ein hochgiftiges Pulver, das reine Osmium, welches noch nicht zu gebrauchen ist. Erst durch Kristallisierung wird aus reinem Osmium kristallines Osmium.

Verwendung von Osmium

Osmium wurde erst vor rund 200 Jahren entdeckt. Bis heute ist das wertvolle Edelmetall vielen unbekannt. Doch Osmium ist vor allem in der Schmuckindustrie sehr begehrt. Kristallines Osmium funkelt weitaus stärker als Diamanten und wird deshalb als Diamantenersatz immer beliebter.

Früher wurde Osmium vor allem bei der Herstellung von Glühlampen benötigt. Bis heute wird das Edelmetall zur Herstellung hochwertiger Kugelschreiber verwendet. Daneben spielt Osmium aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften zunehmend eine Rolle in der Medizintechnik. So erhalten zum Beispiel künstliche Herzklappen eine Legierung aus Osmium, da dieses besonders langlebig und stabil ist.

Wie wird Osmium abgebaut?

In seinem natürlichen Zustand liegt Osmium in Pulverform oder in fester Form in verschiedenen Regionen der Erde in geringen Mengen vor. Das Edelmetall ist fast ausschließlich nur in Verbindung mit Platin, Nickel oder Iridium zu finden. Daher erfolgt der Abbau nicht in speziellen Minen zum Osmiumabbau, sondern wird gleichzeitig mit Platin, Nickel oder Iridium gefördert. Um reines Osmium zu erhalten, müssen die Metalle daher zunächst getrennt werden.

Die abgebaute Menge an Osmium ist meist nur sehr gering. So befinden sich in circa 10000 Tonnen Platinerz im Schnitt nur rund 30 g Osmium.

Die Hauptvorkommen des seltenen Edelmetalls befinden sich in Südafrika, Südamerika und dem Ural. Derzeit liegt die Jahresfördermenge weltweit bei knapp über 120 Kilogramm.

Experten schätzen, dass auf dem gesamten Globus lediglich 2 Tonnen des seltenen Edelmetalls zu finden sind. Sie rechnen daher damit, dass in rund 10 Jahren Osmium komplett abgebaut sein wird. Das seltene Edelmetall ist daher schon heute als langfristige Geldanlage sehr interessant.



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