Iridium – eines der seltensten Edelmetalle

Iridium gehört zu den seltensten Metallen der Welt und ist noch seltener als Gold. Das silbrig-weiß glänzende Edelmetall zählt zu den sogenannten Übergangsmetallen und stammt aus der Gruppe der Platinmetalle.

Das zweitdichteste Element Iridium wird als reines Nebenprodukt beim Abbau von Platin gewonnen und dürfte in Zukunft noch begehrter werden, denn Iridium ist in zahlreichen Zukunftstechnologien unersetzbar.

Seltenes Edelmetall mit der zweithöchsten Dichte im Universum

Auf der Erde ist Iridium eines der seltensten Metalle. Das zu den Platinmetallen gehörende Iridium ist noch fünfmal seltener als Gold. Im Universum ist das Edelmetall jedoch keine Mangelware.

Dort entsteht Iridium, genau wie die anderen Platinmetalle, bei einer Verschmelzung von Neutronensternen und kommt in etwa so häufig vor wie das Schwermetall Zinn. Bei seiner Entstehung auf der Erde lagerte sich Iridium in deren Eisenkern ab und ist nur in sehr geringen Mengen zu finden. Insgesamt bestehen nur 0,022 Milliardstel Prozent der Erdkruste aus Iridium.

Iridium bildet in der Erdkruste keine eigenen Lagerstätten und ist deshalb äußerst schwer zu finden. Daher gibt es auch keine verlässlichen Zahlen zu den tatsächlich vorhandenen Iridium-Ressourcen.

Größere Vorkommen vermuten Geologen in Südafrika, speziell in dem Höhenzug Witwatersrand, im Ural, auf Borneo, in Tasmanien, Japan sowie in Nord- und Südamerika.

Das Edelmetall weist die zweithöchste Dichte aller Elemente aus und ist das korrosionsfesteste aller Metalle.

Gewinnung von Iridium nur beim Platinabbau

Iridium wird ausschließlich als reines Nebenprodukt beim Abbau von Platin gewonnen. Der Hauptabbau erfolgt in Südafrika.

Da Platin ebenfalls nur beim Abbau anderer Metalle gewonnen werden kann, hängt die Gewinnung von Iridium also indirekt immer mit dem Abbau von Silber, Kupfer, Eisen, Nickel, Blei oder Zinn zusammen.

Um reines Iridium zu gewinnen, wird das Schwestermetall Platin in einem Säuregemisch, dem sogenannten Königswasser, aufgelöst. Auf diese Weise entsteht ein Rückstand, in dem neben Iridium auch die anderen Platinmetalle Ruthenium, Rhodium und Osmium enthalten sind.

Mit Hilfe unterschiedlicher chemischer Reaktionspartner müssen die Edelmetalle im nächsten Schritt voneinander getrennt werden.

Iridium wird mit Wasser und Natriumperoxid von den anderen Bestandteilen getrennt. So entsteht schließlich Iridiumoxid, welches im Anschluss auf 1200 Grad Celsius erhitzt wird. Dabei verglüht das Iridiumoxid letztendlich zu reinem Iridium und Sauerstoff.

Der Weltjahresverbrauch ist winzig aber wichtig

Würde man den weltweiten Jahresverbrauch an Iridium in einen Würfel pressen, hätte dieser Iridiumwürfel nur eine Kantenlänge von etwa 65 Zentimetern. Da Iridium jedoch das zweitdichteste Element ist und ein Kubikzentimeter des Edelmetalls rund 22,42 Gramm wiegt, hätte dieser Würfel immerhin ein Gewicht von 6,1 Tonnen.

Iridium gehört zu den seltensten Metallen der Welt und ist noch seltener als Gold. Das silbrig-weiß glänzende Edelmetall zählt zu den sogenannten Übergangsmetallen und stammt aus der Gruppe der Platinmetalle.

Das zweitdichteste Element Iridium wird als reines Nebenprodukt beim Abbau von Platin gewonnen und dürfte in Zukunft noch begehrter werden, denn Iridium ist in zahlreichen Zukunftstechnologien unersetzbar.

Seltenes Edelmetall mit der zweithöchsten Dichte im Universum

Auf der Erde ist Iridium eines der seltensten Metalle. Das zu den Platinmetallen gehörende Iridium ist noch fünfmal seltener als Gold. Im Universum ist das Edelmetall jedoch keine Mangelware.

Dort entsteht Iridium, genau wie die anderen Platinmetalle, bei einer Verschmelzung von Neutronensternen und kommt in etwa so häufig vor wie das Schwermetall Zinn. Bei seiner Entstehung auf der Erde lagerte sich Iridium in deren Eisenkern ab und ist nur in sehr geringen Mengen zu finden. Insgesamt bestehen nur 0,022 Milliardstel Prozent der Erdkruste aus Iridium.

Iridium bildet in der Erdkruste keine eigenen Lagerstätten und ist deshalb äußerst schwer zu finden. Daher gibt es auch keine verlässlichen Zahlen zu den tatsächlich vorhandenen Iridium-Ressourcen.

Größere Vorkommen vermuten Geologen in Südafrika, speziell in dem Höhenzug Witwatersrand, im Ural, auf Borneo, in Tasmanien, Japan sowie in Nord- und Südamerika.

Das Edelmetall weist die zweithöchste Dichte aller Elemente aus und ist das korrosionsfesteste aller Metalle.

Gewinnung von Iridium nur beim Platinabbau

Iridium wird ausschließlich als reines Nebenprodukt beim Abbau von Platin gewonnen. Der Hauptabbau erfolgt in Südafrika.

Da Platin ebenfalls nur beim Abbau anderer Metalle gewonnen werden kann, hängt die Gewinnung von Iridium also indirekt immer mit dem Abbau von Silber, Kupfer, Eisen, Nickel, Blei oder Zinn zusammen.

Um reines Iridium zu gewinnen, wird das Schwestermetall Platin in einem Säuregemisch, dem sogenannten Königswasser, aufgelöst. Auf diese Weise entsteht ein Rückstand, in dem neben Iridium auch die anderen Platinmetalle Ruthenium, Rhodium und Osmium enthalten sind.

Mit Hilfe unterschiedlicher chemischer Reaktionspartner müssen die Edelmetalle im nächsten Schritt voneinander getrennt werden.

Iridium wird mit Wasser und Natriumperoxid von den anderen Bestandteilen getrennt. So entsteht schließlich Iridiumoxid, welches im Anschluss auf 1200 Grad Celsius erhitzt wird. Dabei verglüht das Iridiumoxid letztendlich zu reinem Iridium und Sauerstoff.

Der Weltjahresverbrauch ist winzig aber wichtig

Würde man den weltweiten Jahresverbrauch an Iridium in einen Würfel pressen, hätte dieser Iridiumwürfel nur eine Kantenlänge von etwa 65 Zentimetern. Da Iridium jedoch das zweitdichteste Element ist und ein Kubikzentimeter des Edelmetalls rund 22,42 Gramm wiegt, hätte dieser Würfel immerhin ein Gewicht von 6,1 Tonnen.

Iridium wird zwar nur in relativ geringen Mengen von der Industrie benötigt, doch ist das Edelmetall für nahezu alle zukunftsweisenden Technologien überaus wichtig. So wird das silbrig-weiße Metall für zahlreiche Platin-Iridium-Legierungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik und in der Medizintechnik benötigt.



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